Die Geschichte
Die Geschichte des Golfplatzes
Im Frühling 1994 erhielt der Golf-Pro und heutige Betreiber Peter Nitra einen Anruf von der PGA of Germany: In Markkleeberg wurde ein Golflehrer gesucht. Ohne zu zögern bewarb er sich.
Der Ort hatte damals etwa 50 Mitglieder. Sonst bot er allerdings ein trostloses Bild: Staub, Bagger, keine Bäume, kein Grün – nur vier zerfetzte Abschlagsmatten in einer Mondlandschaft.
Für Peter Nitra war das ein harter Kontrast: Zuvor hatte er in Marienbad, Ahrensburg und Pasadena trainiert – und nun stand er in einem ehemaligen Tagebau. Auch seine Frau Dana, damals hochschwanger, reagierte beim ersten Besuch schockiert.
Trotzdem wurde dieser Ort später zu Nitras Lebensprojekt. Denn die Idee, etwas Eigenes aufzubauen, wurde mit jedem Tag klarer. Bald wuchs ein Plan, eine Vision. Die ersten sechs Bahnen begannen Form anzunehmen. Bereits im Mai 1995 wurde die erste Skizze in Tat umgesetzt. Der 6-Loch-Golfplatz wurde eröffnet, was für die örtlichen Verhältnisse schon ein ziemliches Highlight war.
Nur die Umgebung, ohne See, mit viel Staub und Krawall, ließ noch mehrere Jahre auf sich warten, bis sie auch einigermaßen ansprechend wurde. Aber es hat sich gelohnt zu warten. Mit der Zeit wuchsen die ersten Bäume, es kehrte ein Hauch von Natur zurück. Die Landschaft begann, sich zu verwandeln – und mit ihr wuchs auch der Platz. Es war keine klassische Expansion – es war Pionierarbeit. Ohne Fördermittel, ohne Investoren. Nur mit Leidenschaft, Idealismus und dem Glauben, dass hier etwas Besonderes entstehen kann.
Als der Club rund 120 Mitglieder zählte, hat Nitra zusammen mit dem damaligen Vorstand beschlossen, die Anlage auf einen 9-Loch-Platz erweitern zu versuchen. Und das obwohl es an Baugenehmigung, Finanzierung und langfristigen Pachtverträgen fehlte! Es handelte sich um ein enormes unternehmerisches Risiko.
Ohne geeignete Maschinen, Architekten oder Erfahrung hatte Nitra mit großer Unterstützung des damaligen Vorstandes – Bernd Hadasz, Rudi Heiniger, Dr. Joachim Klimm, später Heinz Köhler und Olaf Körner – diesen Schritt gewagt.
Der gemeinsame und große Wunsch von einer Platzerweiterung ist wahr geworden – 1998 wurde die Anlage offiziell vom DGV als Golfplatz anerkannt. Ein Meilenstein, der bis heute nachwirkt.
Eine ausführlichere Reise durch die Geschichte ist im Artikel unter folgendem Link zu finden.



